In neuester Rechtsprechung setzt sich die Tendenz durch, die Kosten für die Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen als Mehrbedarf anzusehen, die durch die monatlichen Kindesunterhaltszahlungen noch nicht gedeckt sind.
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Mittwoch, 25. August 2010
Kosten des Kindergartens als Bedarf des Kindes
Zeitliche Begrenzung des Unterhaltes wegen Kindesbetreuung?
In den ersten drei Lebensjahren des gemeinsamen Kindes hat der betreuende Elternteil einen Anspruch auf Unterhalt wegen der Pflege und Erziehung dieses Kindes.
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Samstag, 21. August 2010
Haushaltsersparnis
Von einer Haushaltsersparnis spricht man, wenn der Unterhaltsschuldner (Ex-Partner) mit einem neuen Lebenspartner in einer Bedarfsgemeinschaft lebt.
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Neuer Ehepartner nach der Scheidung
Heiratet der Ex-Partner wieder, so hat der neue Ehepartner ebenfalls einen Anspruch auf (Familien-) unterhalt gegen ihn.
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Donnerstag, 5. August 2010
Neue Darlehen nach der Trennung
Nach neuerer Rechtsprechung sind auch Darlehen, die erst nach der Trennung der Eheleute aufgenommen wurden, als Teil der ehelichen Lebensverhältnisse anzusehen. Sie können sich also auf den Trennungsunterhalt auswirken.
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Familienrecht
Geschrieben von Torsten Kellotat
Montag, 2. August 2010
Auswirkungen von Einkommensveränderungen des Ex-Partners
Bei der Ermittlung des Trennungsunterhaltsanspruches ist auf die Einkommensverhältnisse beider Ehegatten abzustellen. Diese werden zueinander ins Verhältnis gesetzt. Die Hälfte der Differenz steht jedem Ehegatten zu. Auf diese Weise sollen beim Trennungsunterhalt die ehehlichen Lebensverhältnisse noch eine Weile gewahrt bleiben. Durch das Unterhaltsrecht wird lediglich der Lebensstandard gesichert, der sich bei Fortbestand der Ehe ergeben hätte. Das bedeutet, es wird in der Regel nicht mehr auf das durchschnittliche eheliche Einkommen, sondern auf das reale aktuelle Einkommen des Expartners abgestellt. Etwas anderes gilt nur, wenn dem Unterhaltspflichtigen vorgeworfen werden kann, dass sich sein Einkommen verschlechtert hat.
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Berechnung des Trennungsunterhalts
Sinn des Trennungsunterhaltes ist es, die eheählichen Lebensverhältnisse noch eine Weile zu wahren.
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Samstag, 20. Februar 2010
Auch KFZ-Fotos in Gutachten sind urheberrechtlich geschützt
Fotos sind - auch wenn sie keinen künstlerischen Anspruch haben - als Lichtbilder nach § 72 UrhG urheberrechtlich geschützt. Auf die sog. Schöpfungshöhe kommt es nicht an. Dies gilt auch für Fotografien von PKW, die in Sachverständigengutachten abgebildet sind.
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Mittwoch, 21. Oktober 2009
Arbeitgeber trägt das Unfallrisiko für dienstlich eingesetzten Arbeitnehmer-Pkw
Setzt ein Arbeitnehmer seinen Privat-PKW mit Billigung des Abeitgebers zu Dienstzwecken ein, so haftet der Arbeitgeber auch für unverschuldete Unfallschäden. Hierbei zählen auch die Zeiten zwischen zwei Dienstfahrten zu der Arbeitstätigkeit des Arbeitnehmers, so das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 14.12.1995 - 8 AZR 875/94.
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Montag, 19. Oktober 2009
Darf der Arbeitgeber das Foto eines ehemaligen Arbeitnehmers auf der Internetseite verwenden?
Das erklärte Einverständnis eines Arbeitnehmers damit, dass der Arbeitgeber auf seiner Internetseite ein am Arbeitsplatz aufgenommenes Foto des Arbeitnehmers veröffentlicht, erlischt nicht ohne Weiteres automatisch im Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, sofern der Arbeitnehmer nicht ausdrücklich Gegenteiliges erklärt (hat). Dies gilt jedenfalls dann, wenn das Foto zu reinen Illustrationszwecken dient und keinen auf die individuelle Person des Arbeitnehmers Bezug nehmenden Inhalt übermittelt, so das Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 10.07.2009 - 7 Ta 126/09.
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Background: Der Copyright-Vermerk © - Über Sinn und Unsinn
Der Copyright-Vermerk © ist vielen bekannt. Er soll auf einen bestehenden Urheberrechtsschutz hinweisen. Im angloamerikanischen Raum entstanden bis vor wenigen Jahren die Urheberrechte nur, wenn diese auch beim United States Copyright Office angemeldet wurden.
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Bundessozialgericht: Praxisgebühr verfassungsgemäß
Das Bundessozialgericht (BSG. Urteil vom 25.06.2009 - B 3 KR 3/08 R) in Kassel hat die Praxisgebühr bestätigt. Der 64 jähriger Kläger hatte gegen die Gebühr geklagt, da er die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro pro Quartal für verfassungswidrig hielt.
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Dienstag, 9. Juni 2009
Fotos eines SEK-Einsatzes können verboten werden
Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart hat auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 18.12.2008 die Klage des Zeitungsverlags Schwäbisch Hall gegen das vom Bereitschaftspolizeipräsidium vertretenen Land Bad.-Württ. auf Feststellung, dass die Untersagung von Bildaufnahmen während des SEK-Polizeieinsatzes in Schwäbisch Hall am 16.03.2007 (unter der Androhung einer Beschlagnahme von Kamera und Film im Falle eines Zuwiderhandelns) rechtswidrig war, abgewiesen (Az.:1 K 5415/07; s. auch Pressemitteilungen des Verwaltungsgerichts vom 12. und 19.12.2008).
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