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Montag, 21. Juli 2008
Fotorecht
Nachweis der Urheberschaft an Fotos
Ein Rechtsstreit wegen unberechtigten Nutzung von Fotos hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn die Urheberschaft an den Bilder bewiesen werden kann. Doch wie kann man die Urheberschaft an einem Foto nachweisen?
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Montag, 7. Juli 2008
Wer oder was ist ein Assessor?
Wer oder was ist ein Assessor?
Assessor (lat. Beisitzer) ist ein Titel, welchen Akademiker nach Bestehen des Zweiten Staatsexamens führen dürfen. "Wer oder was ist ein Assessor?" vollständig ... »
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Donnerstag, 5. Juni 2008
Radfahrerfall - BGHSt 11, 1
Die Radfahrer-Entscheidung des BGH (BGHSt 11, 1, Urteil vom 25.09. 1957 - 4 StR 354/57-) ist ein Klassiker zur Fahrlässigen Tötung (§ 222 StGB) und dem Pflichtwidrikeitszusammenhang.
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Freitag, 18. April 2008
Geltund der GoÄ für nicht indizierte kosmetische Operationen
Der BGH (Urteil vom 23.März 2006 - III ZR 223/05) hat die die Bestimmungen der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) auch auf die Abrechnung medizinisch nicht indizierter kosmetischer Operationen für anwendbar erklärt. Er verwar hierbei die Revison gegen das Urteil der Vorinstanz (OLG München - Urteil vom 8. August 2005 17 U 2179/05 und des LG München II - Urteil vom 18. Januar 2005 1 M O 3656/03).
In dem zugrunde liegenden Fall hatte ein Chirurg, der eine private Schönheitsklinik betreibt, der Patientin für eine Brustverkleinerung einen Pauschalpreis von 18.500 DM (knapp 9.500 €) genannt. Die Patientin hatte den Betrag gezahlt und forderte nun einen erheblichen Teil der Summe zurück, weil eine Berechnung nach der Regeln der GOÄ zu einem niedrigeren Rechnungsbetrag geführt hätte.
Der Bundesgerichtshof ist dem wie die Vorinstanzen gefolgt. Gemäß § 1 GOÄ bestimmen sich die Vergütungen für "die beruflichen Leistungen der Ärzte" nach dieser Verordnung. Hieran sind die Ärzte bei privaten Abrechnungen (nicht bei der Behandlung von Kassenpatienten) daher zwingend gebunden. Abweichungen sind nur in engen Grenzen aufgrund einer besonderen Vereinbarung möglich. Hierdurch soll im Interesse der zahlungspflichtigen Patienten die Transparenz privatärztlicher Liquidationen erhöht und auf diese Weise ein Beitrag zum Verbraucherschutz geleistet werden. Diese Gründe treffen nach Auffassung des Bundesgerichtshofs auch auf die Berechnung medizinisch nicht notwendiger Schönheitsoperationen zu, ungeachtet dessen, dass der Patient dann in aller Regel keine Erstattung von seiner privaten Krankenversicherung oder bei Beamten - von seiner Beihilfestelle verlangen kann. Das gilt allerdings nur für die Liquidationen durch den Arzt selbst, nicht dagegen, wenn das Krankenhaus wie häufig - in der Form einer selbständigen juristischen Person (z.B. GmbH) geführt wird und der Behandlungsvertrag ausschließlich mit der Klinik abgeschlossen worden ist. Für Krankenhausbehandlungen gelten andere gesetzliche Regelungen, über die der Bundesgerichtshof hier nicht zu entscheiden hatte.
(Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 52/2006) "Geltund der GoÄ für nicht indizierte ... »
In dem zugrunde liegenden Fall hatte ein Chirurg, der eine private Schönheitsklinik betreibt, der Patientin für eine Brustverkleinerung einen Pauschalpreis von 18.500 DM (knapp 9.500 €) genannt. Die Patientin hatte den Betrag gezahlt und forderte nun einen erheblichen Teil der Summe zurück, weil eine Berechnung nach der Regeln der GOÄ zu einem niedrigeren Rechnungsbetrag geführt hätte.
Der Bundesgerichtshof ist dem wie die Vorinstanzen gefolgt. Gemäß § 1 GOÄ bestimmen sich die Vergütungen für "die beruflichen Leistungen der Ärzte" nach dieser Verordnung. Hieran sind die Ärzte bei privaten Abrechnungen (nicht bei der Behandlung von Kassenpatienten) daher zwingend gebunden. Abweichungen sind nur in engen Grenzen aufgrund einer besonderen Vereinbarung möglich. Hierdurch soll im Interesse der zahlungspflichtigen Patienten die Transparenz privatärztlicher Liquidationen erhöht und auf diese Weise ein Beitrag zum Verbraucherschutz geleistet werden. Diese Gründe treffen nach Auffassung des Bundesgerichtshofs auch auf die Berechnung medizinisch nicht notwendiger Schönheitsoperationen zu, ungeachtet dessen, dass der Patient dann in aller Regel keine Erstattung von seiner privaten Krankenversicherung oder bei Beamten - von seiner Beihilfestelle verlangen kann. Das gilt allerdings nur für die Liquidationen durch den Arzt selbst, nicht dagegen, wenn das Krankenhaus wie häufig - in der Form einer selbständigen juristischen Person (z.B. GmbH) geführt wird und der Behandlungsvertrag ausschließlich mit der Klinik abgeschlossen worden ist. Für Krankenhausbehandlungen gelten andere gesetzliche Regelungen, über die der Bundesgerichtshof hier nicht zu entscheiden hatte.
(Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 52/2006) "Geltund der GoÄ für nicht indizierte ... »
Josephine Mutzenbacher BVerfGE 83, 130
In der Josephine Mutzenbacher-Entscheidung (Beschluss vom 27. November 1990 - BVerfGE 83, 130 , 1 BvR 402/87) hatte sich der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichtes mit dem Kunstbegriff und Pornographie auseinanderzusetzen. Er kam zu dem Schluss, dass auch Pornographie Kunst sein könne und knüpfte so an seine bisherige Rechtsprechung zur Kunstfreiheit (Mephisto-Entscheidung und Anachronistischer Zug) an.
Die Verfassungsbeschwerde richtete sich gegen a) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. März 1987 - BVerwG 1 C 27.85 -, b) das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 4. Juni 1985 - 20 A 146/84 - und c) das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 18. Oktober 1983 - 10 K 276/83 -, d) die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften vom 4. November 1982 - Nr. 3262 (Pr. 44/79) -.
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Die Verfassungsbeschwerde richtete sich gegen a) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. März 1987 - BVerwG 1 C 27.85 -, b) das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 4. Juni 1985 - 20 A 146/84 - und c) das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 18. Oktober 1983 - 10 K 276/83 -, d) die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften vom 4. November 1982 - Nr. 3262 (Pr. 44/79) -.
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Taubenfütterungsverbot BVerfGE 54, 143
Mit Beschluss des Zweiten Senates vom 23. Mai 1980 (2 BvR 854/79) äußerte sich das Bundesverfassungsgericht zur Verfassungsmäßigkeit eines ortsrechtlichen Taubenfütterungsverbotes. Letztlich ging es um die allgemeine Handlungsfreiheit des Art. 2 Abs. 1 GG, Bestimmtheit der Ermächtigung zum Erlaß von Polizeiverordnungen und deren Verhältnismäßigket sowie um die Abgrenzung des hier nicht berührten unantastbaren Bereich der privaten Lebensgestaltung
Hierbei handelte es sich um eine Verfassungsbeschwerde gegen a) den Beschluß des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. Juli 1979 - 2 Ss (OWi) 590/79 - 406/79 I - und b) das Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach vom 24. April 1979 - 14 OWi/17 Js 471/79 - 289/79 -.
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Hierbei handelte es sich um eine Verfassungsbeschwerde gegen a) den Beschluß des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. Juli 1979 - 2 Ss (OWi) 590/79 - 406/79 I - und b) das Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach vom 24. April 1979 - 14 OWi/17 Js 471/79 - 289/79 -.
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Dienstag, 8. April 2008
IT-Grundrecht BVerfG 1 BvR 370/07; 1 BvR 595/07
Mit dem Urteil vom 27. Februar 2008 (1 BvR 370/07; 1 BvR 595/07) schuf das Verfassungsgericht ein neues ungeschriebenes Grundrecht als spezielle Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes: das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme (auch als IT-Grundrecht, Computer-Grundrecht oder Grundrecht auf digitale Intimsphäre bezeichnet). Es handele sich um ein in der Bundesrepublik Deutschland geltendes Grundrecht und diene dem Schutz von persönlichen Daten dient, welche in informationstechnischen Systemen gespeichert oder verarbeitet werden.
Gegenstand des Verfahrens waren Verfassungsbeschwerden gegen Vorschriften im Verfassungsschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen zur Online-Durchsuchung.
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Gegenstand des Verfahrens waren Verfassungsbeschwerden gegen Vorschriften im Verfassungsschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen zur Online-Durchsuchung.
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Dienstag, 22. Januar 2008
Mephisto-Beschluss BVerfGE 30,173
Im sog. "Mephisto-Beschluss" (BVerfGE 30, 173, Beschluss vom 24. Februar 1971 - 1 BvR 435/68) gilt als Grundsatzurteil zur Kunstfreiheit und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht. Das BVerfG definierte erstmals den Kunstbegriff und ging näher auf den postmortalen Persönlichkeitsrechtschutz ein.
Zu beachten sind hier die obiter dicta des Richters Dr. Stein und der Richterin Rupp-v. Brünneck. "Mephisto-Beschluss BVerfGE 30,173" ... »
Zu beachten sind hier die obiter dicta des Richters Dr. Stein und der Richterin Rupp-v. Brünneck. "Mephisto-Beschluss BVerfGE 30,173" ... »
Montag, 21. Januar 2008
Nassauskiesung BVerfGE 58, 300
In der Nassauskiesungs-Entscheidung (BVerfGE 58, 300, Beschluss vom 15. Juli 1981 - 1 BvL 77/78) befasste sich der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichtes mit Art. 14 GG, der Enteignung, dem Primärrechtsschutz und dem nicht bestehenden Wahlrecht des Bürgers zwischen Anfechtung und Schadensliquidierung bei rechtswidrigen Maßnahmen. Darüberhinaus wurde die Verfassungsmäßigkeit von §§ 1a, 2, 3, 6, 17 WHG überprüft.
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Donnerstag, 17. Januar 2008
Apotheken-Urteil BVerfGE 7, 377
Im sog. Apotheken-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfGE 7, 377, Urteil vom 11. Juni 1958 - 1 BvR 596/56) ging es um die Verfassungsbeschwerde des Apothekers Karl-Heinz R. gegen die Bescheide der Regierung von Oberbayern vom 29. November 1956 - Nr. II/11-5090/114 - und vom 12. Juni 1957 - Nr. II/11-5090/121 und führte zur Entwicklung der Dreistufentheorie als Konkretisierung des Verhältnismäßigkeitsprinzips Rahmen der Einschränkung der Berufsfreiheit des Art. 12 GG.
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Lüth-Urteil BVerfGE 7, 198
Im sog. Lüth-Urteil (BVerfGE 7, 198, Urteil vom 15. Januar 1958 - 1 BvR 400/51) ging es um die Verfassungsbeschwerde des Senatsdirektors Erich L. in Hamburg gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 22. November 1951 - Az. 15. O. 87/51 -. Es ging um den Boykottaufruf gegen den NS-Regisseur Veit Harlan und die mittelbare Drittwirkung der Grundreche ("Ausstrahlungswirkung der Grundrechte auf das bürgerliche Recht", den Begriff der "allgemeinen Gesetze in Art. 5 Abs. GG und die Wechselwirkungstheorie.
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Geschrieben von Torsten Kellotat
Mittwoch, 16. Januar 2008
Elfes-Urteil BVerfGE 6, 32
Die sog. Elfes-Entscheidung (Urteil des Ersten Senats vom 16.01.1957 - 1 BvR 253/56 -)
in dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde des Wilhelm E., Oberstadtdirektors i.R., gegen das Urteil Bundesverwaltungsgerichts vom 22.02.1956 - I C 41.55 -, befasste sich mit einem Ausreiseverbot aus Gründen der "Staatssicherheit", Art. 2 Abs. 1 GG, wurde zu einer prägenden Entscheidung für die allgemeine Handlungsfreiheit und den Begriff der verfassungsmäßgen Ordnung "Elfes-Urteil BVerfGE 6, 32" vollständig lesen »
in dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde des Wilhelm E., Oberstadtdirektors i.R., gegen das Urteil Bundesverwaltungsgerichts vom 22.02.1956 - I C 41.55 -, befasste sich mit einem Ausreiseverbot aus Gründen der "Staatssicherheit", Art. 2 Abs. 1 GG, wurde zu einer prägenden Entscheidung für die allgemeine Handlungsfreiheit und den Begriff der verfassungsmäßgen Ordnung "Elfes-Urteil BVerfGE 6, 32" vollständig lesen »
Geschrieben von Torsten Kellotat
Fräsmaschinen-Fall BGHZ 50,45
Der BGH hatte sich sog. Fräsmaschinenfall (BGHZ 50, 45, Urt. v. 27.03.1968 - VIII ZR 11/66) mit dem gutglübigen Erwerb nach §§ 933, 934 BGB, mittelbarer Besitz und der Abweichung vom Sichtbarkeitsprinzip zu befassen.
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Geschrieben von Torsten Kellotat
Freitag, 4. Januar 2008
Herrenreiterfall BGHZ 26, 349
Im sog. "Herrenreiterfall" des BGHZ (Urteil vom 14.02.1958, BGHZ 24, 349 - I ZR 151/56) gint es um die Verwendung eines Fotos auf dem ein Herrenreiterabgebildet war für eine Potenzmittel-Werbung.
Der BGH befasste sich mit dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht und die richterliche Erstreckung des Schmerzensgelds auf Persönlichkeitsrechtsverletzungen. "Herrenreiterfall BGHZ 26, 349" vollständig lesen »
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